Kurzanleitung

Installation PiCAD

Die Installation erledigen wir der Einfachheit halber über REMOTE-Zugriff („Fernwartung“ mit AnyDesk) – sollte dies nicht möglich sein, bekommt der versierte Anwender telefonische Unterstützung bei der Installation … (für die Ungeduldigen & Alleskönner ist unten eine Anleitung!)

ISOMETRIE zeichnen

Zuerst muss eine der Vorlagen geladen werden – ohne die funktioniert es nicht:

„DATEI – NEU“… z. B. „a3-iso“ – Doppelklick

Nun wird das Programm gestartet- ()  und die Anschluss-Art gewählt (Flansch/Losflansch/Vorschweißflansch/Schweißpunkt etc.). Vorgabe ist hier FLANSCH … kann jederzeit geändert werden!

Das Zeichnen eines Stranges ist denkbar einfach: Es werden in der zu wählenden ISO-EBENE (F5 oder entsprechende Symbole) nacheinander Punkte gezeigt und am Strangende mit RETURN bestätigt. Schweißpunkte werden dabei automatisch gesetzt, wenn DN > 50.

Wenn es zu einem Flächen- und/oder Höhensprung kommt, mit F8 den Ortho-Modus während der „Strang-Punkte-Definition“ ausschalten und einen Punkt zeigen, der „außerhalb“ der normalen ISO-Linien liegt. Nach Beenden des Stranges muss der Befehl „FS“ auf dem Sprung ausgeführt werden, damit die Software beim Integrieren einer Armatur o. ä. keinen „Unsinn“ macht!

Das Einfügen eines Objektes (Armaturen, Behälter etc.) geschieht durch Auswahl aus den entsprechenden Flyouts (Buttons mit einem kleinen Dreieck rechts unten …) und Zeigen des Einfügepunktes auf dem Strang. Einzugeben ist nun die Bezeichnung des Bauteiles oder <RETURN> für keine Bez. – inzwischen wird die Nennweite sinnigerweise nur noch bei Reducern abgefragt …

Generell gilt: Vorgaben (in spitzen Klammern) können mit RETURN bestätigt werden!

Bemassung

ISO-Bemassung: auch denkbar einfach – bei der ersten ISO-BEM die Hilfslinie (blau oder magenta) und den Abstand zeigen, dann das Maß (bei „blau“ den Wert der Auslage – Standard = 1.5 DN) eingeben. Das Modul findet die anschließenden Vektoren und fragt nur noch das Maß ab – bei Armaturen zusätzlich noch die Dichtung, wenn diese nicht standardisiert wurde …

Weitere Werkzeuge bewirken u. a. das „Drehen“, Verschieben und Löschen von Objekten – mit „Bordmitteln“ einer CAD-Software wäre dies nur sehr umständlich- bzw. gar nicht möglich …

WICHTIG: immer in die Befehlszeile schauen, was für Eingaben benötigt werden!!

Installation in Eigenregie …

Sollte es jemand doch auf eigene Faust probieren wollen … um dann im Programm (hier dargestellt: BricsCAD) wie der „Ochs vor dem Berg“ (weil keine Einweisung …) zu stehen – bitte sehr:

  1. Download PiCAD: https://pi-cad.de/download/picad.zip
  2. Entpacken an einem beliebigen Ort und mit LINKER Maustaste „install.bat“ doppelklicken (auf KEINEN FALL mit rechter Maustaste „Als Administrator ausführen“!!!)
  3. BricsCAD starten
  4. Befehl eingeben: (load“c:/util/picad/picadinstall“)
  5. BricsCAD neu starten …
  6. Nun müssen ggf. die Vorlagen noch in das Template-Verzeichnis von BricsCAD (C:\Users\USERNAME\AppData\Local\Bricsys\BricsCAD\V18x64\de_DE\Templates) kopiert werden – als „Nicht-Admin“ ein schwieriges Unterfangen … aber wie hier nun beschrieben, funktioniert es im Allgemeinen: Im Verzeichnis „c:\util\picad\support\“ befinden sich vier „dwt“ – diese markieren – rechte Maustaste – „Kopieren“. Im BricsCAD auf „DATEI-NEU“ – eine „geeignete“ Stelle suchen, z. B. ganz unten unter „STB-mm“ … rechte Maustaste – EINFÜGEN.
  7. FERTIG!

Inzwischen gibt es auch eine Installations-Datei … nach dem Ausführen muss im BricsCAD nur noch der Befehl (load“c:/util/picad/picadinstall“) eingegeben werden!

https://pi-cad.de/download/picad-demo.exe

Wie schon erwähnt … ohne eine kleine Einweisung wird es keine Freude bringen – geschweige denn schnelle Erfolge beim Zeichnen von Isometrien! Es ist wahrlich KEIN Hexenwerk, eine saubere ISO auf den Bildschirm zu zaubern … aber mit dieser Software im BLINDFLUG etwas erreichen zu wollen, ist vergleichbar mit dem Versuch, ein Flugzeug fliegen zu wollen – bislang aber  nur mit einem Fahrrad unterwegs war … !

Lassen Sie UNS das CAD-Programm & PiCAD sauber installieren … gönnen Sie sich die 10-20 MINUTEN Einweisung – es kostet doch NICHTS!