Beschreibung

PiCAD

PROGRAMMSTART

Mit diesem Button wird das Programm geladen … es fragt bei NEUBEGINN einer Zeichnung nach einer VIERSTELLIGEN Nummer, welche dann im weiteren Verlauf in den Zeichnungsnamen bildet und in den Zeichnungskopf eingefügt wird.

FLYOUT ANSCHLUSSART

Die Auswahl einer Anschlußart (SCHWEISSPUNKT, FLANSCH, VORSCHWEISSFLANSCH, LOSFLANSCH, MUFFE, VERSCHRAUBUNG etc. ) ist für das Generieren von Armatuen u.ä. erforderlich!

FLYOUT STRÄNGE ZEICHNEN

Dieser Werkzeugkasten beinhaltet alle STRANG-Elemente. Sie können Hauptstränge generieren, Blindstränge einfügen und Stränge aus anderen Rohrleitungsplänen andeuten.

HAUPTSTRANG GENERIEREN

Unter Verwendung des ISO-Rasters wird der Verlauf des Stranges in den verschiedenen Ebenen (OBEN/RECHTS/LINKS) Punkt für Punkt am Bildschirm gezeigt und am Ende mit RETURN quittiert.

BLINDSTRANG

Nachdem Sie diesen Button angeklickt haben, werden Sie nach dem Einfügepunkt auf Ihrem Hauptstrang gefragt. Zeigen Sie diesen und die Richtung, in der der Blindstrang generiert werden soll.

T-STÜCK

Einfügepunkt zeigen – wird generell geschweißt …

ANDEUTEN EINER ROHRLEITUNG

Sicher kann man keine komplette Rohrleitungsplanung auf nur einer Isometrie unterbringen – daher ist es nötig, Verweise zu anderen Plänen zu geben und die Rohrleitung im aktuellen Plan nur anzudeuten! Hilfslinie zeigen und das entsprechende Ende, an dem dieser Eintrag generiert werden soll.

EBENE WECHSELN, NACHTRÄGLICH

EBENE NACHTRÄGLICH WECHSELN

Im Nachhinein kann die ISO-EBENE eines Strang-Segments geändert werden. Wählen Sie den Befehl, dann die Ebene (F5 oder Symbol) und nun die betreffende(n) Hilfslinie(n). HINWEIS: Sollte vermieden werden!

FLYOUT BEMASSUNG

Dieser Werkzeugkasten beinhaltet alle PiCAD-Bemassungs-Tools, die Sie für Ihre ISO benötigen. Da wir ISOMETRISCH arbeiten, mussten die Standard-Bemassungswerkzeuge neu definiert werden, damit die Maßketten isometrisch erscheinen.

NORMAL

Sie gehen mit diesem Modul den Strang entlang, wobei Sie in in der Richtung arbeiten müssen, in der Sie den Strang generiert haben.
Die erste (BLAUE) Hilfslinie zeigen, bei Erstbemassung den Wert für die AUSLAGE bestimmen (Standard 1.5) – im folgenden nur noch die Längenangaben tätigen – bei Armaturen noch die Dichtung bestätigen … Die Nennweite wird vom Programm vorgeschlagen und kann mit ENTER bestätigt werden. Bei Bemassung mit Koordinatensystem genau auf die Anfragen der Software achten!

Diese Bemassung ist Voraussetzung für das „große“ Rohrbuch!

2-PUNKT-BEMASSUNG

Bemassung von Punkt zu Punkt – mit Gesamtmaß

SCHWEISSNAHTDOKUMENTATION

Einfache Dokumentation – hierbei Punkt für Punkt zeigen (zählt automatisch rauf …) – vorher Schweisser und Datum eingeben … kann in z. B. Excel ausgelesen- oder als einfache Tabelle in die Zeichnung eingelesen werden.

FLÄCHEN-/HÖHENSPRUNG

Dieses Modul wird zur Erstellung einer geradlinigen Bemaßung verwendet. Zeigen Sie die zwei Endpunkte der Hypothenuse und geben Abstand und Richtung an – jetzt die Maßzahl.

 

FLÄCHEN-/HÖHENSPRUNG GENERIEREN

Der eigentliche Sprung wird schon während des Zeichnens eines Stranges angedeutet: Sind Sie an einem Punkt, an dem ein Sprung generiert werden soll, schalten Sie den ORTHOMODUS aus und zeigen den nächsten Punkt NICHT-ISOMETRISCH – also etwa in 0°, 90°, 180°, 270° oder einer anderen, nicht-isometrischen Gradzahl. Nur solche „ungeraden“ Vektoren werden vom Programm als Sprung erkannt!
Nachdem Sie den Befehl aufgerufen haben, zeigen Sie auf einen dieser „ungeraden“ Vektoren. Evtl. müssen Sie noch die richtige Ebene einschalten.

Objekt „drehen“

DREHEN

In einer isometrischen Zeichnung kann man Objekte nicht „einfach“ drehen – sie würden nicht mehr zur ISO-Ebene passen, auf welcher sie generiert wurden … HINWEIS: Man sollte dies vermeiden!

Alle Layer einschalten/auftauen

LAYER EIN

Sehr wichtig, wenn z. B. etwas verschoben werden soll – ALLE Layer müssen aufgetaut/eingeschaltet werden, um u. a. auch die Hilfslinien zu berücksichtigen!

Druckbild anzeigen

DRUCKBILD

Es werden alle Layer ausgeschaltet, die zum Drucken der ISO nicht benötigt werden – sozusagen der FINALE SCHRITT zum Drucken!
ACHTUNG: Das Drucken findet GRUNDSÄTZLICH im „LAYOUT“-Bereich statt!

ISO-UNDO

ISO UNDO

Dieser Befehl macht (in den meisten Fällen) eine Reihe von Befehlen rückgängig. Wenn z. B. eine falsche Armatur eingesetzt wurde, müssten mit dem „normalen“ UNDO (= ZURÜCK) bis zu 20 Schritte zurück geklickt werden …

CENTERLINE

CENTERLINE

Mit diesem Befehl können Sie an jeder Stelle des Stranges eine Centerline generieren.
Sie werden aufgefordert, einen Punkt auf der Strang-Hilfslinie (magenta) zu zeigen, Abstand/Richtung anzudeuten und die Angabe für die Centerline zu tätigen.
ACHTUNG: Geben Sie nur die reine Zahlenfolge (z.B. 1234) ein! Das Programm generiert den Zusatz „CL+“ und den Dezimalpunkt (CL+ 1.234)

KOORDINATEN

KOORDINATEN

Dieser Befehl zeichnet an der von Ihnen angegebenen Stelle ein Koordinatensystem.
Zeigen Sie einen Punkt etwas über (oder unter …) einem Richtungswechsel des Stranges und geben Abstand und Richtung an. Nun werden die X- und Y-Werte abgefragt – auch hier geben Sie nur die reine Zahlenkette ein (z.B. 1234).

FLYOUT STÜTZEN

Mit diesem Befehl fügen Sie STÜTZEN (FAHNEn) in diversen Ausführungen in Ihre Isometrie ein.
Sie zeigen den Punkt auf der Strang-Hilfslinie und mit dem Abstand die Richtung. Jetzt wird die Bezeichnung der Stütze abgefragt (z.B. S-1234).

BEZEICHNUNGSTEXT

Durch Definition von drei Punkten, wobei die letzten Beiden in 0° oder 180° zeigen sollten, wird ein Bezeichnungspfeil erstellt, auf dem 90°-Text geschrieben wird. So werden z.B. Blindstränge o.ä. gekennzeichnet. Die Texthöhe ist variabel und wird zum Schluss abgefragt.

GEBÄUDEBEZUG (optional)

GEBÄUDEBEZUG

In fast jedem zu verohrenden Gebäude befinden sich Stützen. Mit diesem Befehl lassen sich erstellte KOORDINATEN auf die nächstliegende Stütze beziehen. Das Programm rechnet den Abstand in X und Y aus und beschreibt diese Abstände mit Massketten. Zuerst werden Sie aufgefordert, den Koordinatenwert zu zeigen. Dann folgt der Vektor, auf dem sie steht – jetzt wird mit dem Abstand die Richtung gezeigt.

ACHTUNG: dieses Modul ist nicht „tiefergehend“ programmiert worden – die Funktion ist daher eingeschränkt!

STRANGHILFSMITTEL

Linienart ändern

zur Konvertierung eines Stranges in eine gestrichelte Linie

STRANG BRECHEN

Bricht den Strang an einer zu zeigenden Stelle

HILFSLINIE BRECHEN

Bricht die Strang-Hilfslinie an einer zu zeigenden Stelle

SAUBERER BRUCH BEI KREUZUNG

Erzeugt einen „sauberen“ Bruch an einer Strang-Kreuzung

BRUCHTILDE SETZEN

Setzt eine „Tilde“

FLYOUT ARMATUREN

Nach dem Auswählen einer Anschlußart können Sie in diesem Flyout die Armatur auswählen. Jetzt werden Sie nach dem Einfügepunkt auf der Strang-Hilfslinie gefragt. ACHTUNG: Das Programm erkennt die Ebene des Stranges und zeichnet die Armatur entsprechend! Geben Sie nur noch die Bezeichnung ein und bestätigen die Nennweite.

FLYOUT BEHÄLTER, PUMPEN, DETAILS, REDUCER etc.

Nach dem Auswählen einer Anschlußart können Sie in diesem Flyout die Behälter etc. auswählen. Jetzt werden Sie nach dem Einfügepunkt auf der Strang-Hilfslinie gefragt. ACHTUNG: Das Programm erkennt die Ebene des Stranges und zeichnet die Armatur entsprechend! Geben Sie nur noch die Bezeichnung ein und bestätigen die Nennweite.

FLYOUT SPEZIELLE ARMATUREN

Nach dem Auswählen einer Anschlußart können Sie in diesem Flyout die Armatur auswählen. Jetzt werden Sie nach dem Einfügepunkt auf der Strang-Hilfslinie gefragt. ACHTUNG: Das Programm erkennt die Ebene des Stranges und zeichnet die Armatur entsprechend! Geben Sie nur noch die Bezeichnung ein und bestätigen die Nennweite.

FLYOUT STRANGZUBEHÖR

Reduzierungen, Endpipe, Ummantelungen, Verschraubungen, Flussrichtung, Gefälle etc.

Diese Werkzeuge sind geeignet, die Isometrie zu manipulieren … z. B.  Armaturen „verschieben“ (eigentlich ein Verstrecken!) Hierbei werden vor Ausführung ALLE Layer eingeschaltet, damit nichts „auf der Strecke“ bleibt …

Wie der Name schon sagt – hier kann der Strang bearbeitet werden – das Unterbrechen bei Überlagerung … das Setzen einer Bruchtilde oder aber das Konvertieren zur „hidden line“ ist mit diesen Befehlen einfach und schnell umsetzbar!